Sonntag, Juli 18, 2010 Erdbeer-Mousse
Was für eine Hitze ist das bitte in diesem Sommer? Wer einen erfrischend-fruchtigen Nachtisch sucht, wird hier fündig. Dieses Rezept ist eine Abwandlung einer Buttermilch-Mousse. Gerade jetzt, wo die Erdbeeren durch den heißen Sommer wirklich wieder richtig nach Erdbeeren schmecken, lässt sich dieser Sommernachtisch ganz schnell mit viel Aroma zubereiten. Allerdings sollte man einkalkulieren, dass er mehrere Stunden (am besten über Nacht) im Kühlschrank kalt gestellt werden muss, damit die Gelatine ihre Arbeit verrichten kann. Noch fruchtiger schmeckt er mit einer Erdbeersauce dazu. Einfach Erdbeeren mit etwas Zucker so lange ziehen lassen, bis sich etwas Saft bildet und dann alles pürieren und zur Erdbeer-Mousse servieren. Ein Erdbeer-Sommertraum.

FÜR 10 PORTIONEN:
Frische Erdbeeren, 300 g
Bourbon-Vanillezucker, 2 Päckchen
Weiße Gelatine, 9 Blatt
Limonen, 2 Stück
Buttermilch, 500 g
Puderzucker, 150 g
Joghurt, 150 g
Honig, 2 EL
Frische Sahne, 400 ml

- Die Erdbeeren unter kaltem Wasser abwaschen. Grün entfernen und in kleine Stücke schneiden. In einer Schüssel mit dem Vanillezucker vermischen und zur Seite stellen.
- Gelatineblätter nacheinander in eine Schüssel mit kaltem Wasser 5 Minuten einweichen.
- Limonen auspressen. Den Saft in einem Topf erwärmen. Nicht kochen.
- Die Gelatineblätter, eins nach dem anderen, ausdrücken und in dem warmen Limonensaft auflösen.
- Den Puderzucker in der Buttermilch auflösen. Am besten man siebt den Puderzucker durch ein Drahtsieb in die Buttermilch. So vermeidet man Klümpchen.
- Joghurt und Honig zur Buttermilch geben und gut verrühren.
- Die Erdbeeren sollten jetzt etwas Saft gezogen haben. Mit einem Pürierstab alles sehr fein pürieren. Das Erdbeerpüree zur Buttermilchmischung dazugeben.
- Sahne sehr steif schlagen.
- Limonen-Gelatine zur Buttermilch-Erdbeermischung geben und durchrühren.
- Mit einem Schneebesen die steifgeschlagene Sahne unterrühren. In kleine Dessertschälchen füllen und im Kühlschrank über Nacht kaltstellen.
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Reader Comments (11)
Ich bin gerade auf der Suche nach einer neuen Kamera für die Foodfotografie und wollte mal herum fragen, welche du hast? bzw. ob es eine gibt, die du speziell für sowas empfehlen könntest? Bis jetzt habe ich nur eine kleine Kompaktkamera gehabt...
- Es liegt in der Regel nicht an der Kamera, wenn die Fotos toll aussehen, sondern am Objektiv. Deshalb: Am besten nur einen Kamera Body kaufen (ohne ein Kit-Objektiv). Diese Kit-Objektive haben eine meist geringere Qualität und das sieht man leider auch auf den Fotos. Je teurer die Kameras werden, desto besser ist natürlich das angebotene Kit-Objektiv. Aber man sollte immer genau abwägen. Die Kit-Objektive lassen sich für die Food-Fotografie letztlich nicht gut benutzen.
- Ein gutes Objektiv ist goldwert. Bei Canon gibt es ein ganz tolles Portraitobjektiv (Canon EF 50mm/ 1.8) das wirklich recht günstig ist (um die 100€). Das ist das beste Preis-/Leistungsverhältnis, das man bekommen kann, denke ich. (Es gibt noch ein weitaus teureres mit Blende 1.4, das ist natürlich besser verarbeitet, aber dafür auch mindestens 200€ teurer. Für den Anfang braucht man das wirklich nicht). Wenn man mit einer großen Blende (z.B. 1,8) fotografiert, wird der Hintergrund schön unscharf und das macht schon einmal im Gegensatz zu einer Kompaktkamera eine ganze Menge her.
- Mit dem o.g. Objektiv kann man bestimmt 90% der Food-Fotografie abdecken. Will man jedoch die Speisen mal ganz nah fotografieren, benötigt man ein Macro-Objektiv. Damit kann man bis auf wenige Zentimeter an die Speisen herankommen und das wirkt u.U. auch wieder ganz anders.
- Wie an den beiden Objektiv-Empfehlungen zu erkennen ist, sind Festbrennweiten (die Objektive haben also keine Zoomfunktion) aus meiner Sicht empfehlenswerter. Sehr gute Zoomobjektive sind, finde ich, fast unerschwinglich und kosten mindestens noch einmal so viel wie eine gute Kamera.
- Ich hoffe, das lesen jetzt keine Profi-Fotografen. Prinzipiell denke ich, das auch jede günstige digitale Spiegelreflexkamera von Canon (z.B. die Canon EOS 1000D) super Fotos macht. Natürlich immer in Verbindung mit einem guten Objektiv (s.o.). Bei den etwas teureren Kameras hat man dann einfach Bedienungsfeatures mehr und die Gehäuse sind viel besser verarbeitet (aber auch viel schwerer!). Ich persönlich bin auf die Canon EOS 50D umgestiegen, weil das Display einfach um einiges größer ist als bei meiner ersten Canon. Außerdem kann man mit ihr im RAW und JPEG-Format gleichzeitig aufnehmen. Wenn man ernsthaft Food-Fotografie betreibt, so wie du, würde ich immer empfehlen, eine Kamera zu kaufen, die das RAW-Format beherrscht. Damit hast du alle Möglichkeiten der Nachbearbeitung in der Hand, wenn mal z.B. bei der Belichtung etwas schiefgelaufen ist oder du den Weißabgleich perfekt hinbekommen möchtest. Von der Bedienung finde ich die 50D für mich perfekt.
- Unbedingt eine Graukarte für den Weißabgleich kaufen. Das ist die beste Empfehlung, die ich bekommen konnte. Meine Fotos sehen von den Farben exakt so aus, wie ich sie mit meinem Auge wahrgenommen habe. Man muss zwar einmal kurz nachbearbeiten, aber dafür ist das Ergebnis „farbecht“.
- Von Nikon gibt es natürlich auch entsprechende Kameras, aber mit denen kenne ich mich als Canon User nicht aus. Canon vs. Nikon ist wahrscheinlich eine Glaubensfrage. Aber ich denke, beide Marken sind sehr gut. Allerdings lassen sich die Objektive von einer Marke nicht bei der anderen Marke benutzen. Das bedeutet im Klartext, dass man in der Regel bei der Marke bleibt, bei der man schon einmal in ein oder mehrere Objektive investiert hat.
- Und ehe ich es vergesse. Begib dich nicht auf die falsche Fährte, je höhere Megapixel desto besser. Das ist totaler Quatsch. Meine erste Canon hatte 6,3 Megapixel und das war schon völlig ausreichend. Es sei denn, du willst ernsthaft größer als A4 ausdrucken. Je höher die Megapixel, desto größer ist auch die Dateigröße des Fotos auf deinem Rechner (bei ca. 15 Megapixeln aktuell sind meine RAW-Format-Dateien ca. 15 MB groß, die JPEG-Dateien ca. 3,5 MB).
- Und noch mal zum Schluss die wichtigste Empfehlung: nie, also wirklich NIE den internen Blitz benutzen. Das sieht immer scheußlich aus, da kann die Kamera so teuer sein, wie sie will. Und für Food-Fotografie immer mit available light (Tageslicht, keine direkte Sonne) fotografieren. Das gibt die besten Ergebnisse. Also auch keinen teuren Blitz (z.B. Canon Speedlite 580EX II) einsetzen. Blitzfotografie scheint noch eine Wissenschaft für sich zu sein, die ich bisher noch nicht für mich verarbeitet habe.
- Ich habe diese Empfehlungen unter unserer Seite „Was wir mögen“ eingestellt, so dass Du dort nachsehen kannst, was die Kameras und Objektive z.B. bei Amazon kosten. Zu finden unter: http://www.kitchencowboy.de/was-wir-moegen/
So, ich hoffe, das hat dir etwas geholfen. Wenn Du noch detaillierter Fragen hast, kannst Du mich gerne auch mit dem Kontaktformular anschreiben. Bis dahin viel Spaß bei der Qual der Wahl.
viel spass beim weitermachen
thomas
Andreas